Statement

 

Als Szenografin interessiert es mich forschend, thematisch und interdisziplinär zu arbeiten. Mich Aufgaben und Themen zu stellen, Lösungen zu erarbeiten und selber Gestaltungsprozesse zu entwickeln, zu planen und zu realisieren und dadurch meine individuelle künstlerische Arbeit weiter zu entwickeln. Mich interessiert Welten, die scheinbar nichts gemein haben, auf neuartige Weise zu verbinden und die Sprache traditioneller Medien, Materialien und Technologien neu einzusetzen indem ich Werke schaffe, Konzepte ersinne, Essays verfasse, Archive aufdecke, Körper im Raum choreografiere. Es geht um einen Beitrag zu einer andersartigen Betrachtung der sogenannten Realität.

 

«Ich verstehe Raum als Speicher von Inhalten und Geschichten. Viele meiner Projekte entstehen in einer intensiven Auseinandersetzung mit den Orten oder auch den Menschen an diesen Orten. Diese Feldforschung ist die Quelle, aus denen der Stoff für die jeweilige Arbeit gesammelt und verarbeitet wird. Mich interessiert durch die Veränderung und Beeinflussung des Alltäglichen, Geschichten zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit so zu installieren, dass sie unsere Wahrnehmung des Realen irritieren. Facts und Fiction, Story und History vermischen sich. Sehgewohnheiten, Haltungen und Verhältnisse zwischen Beobachtern und Akteueren werden überprüft und neu justiert, ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Rolle des Beobachters. Es entstehen vielseitige Arbeiten, welche die Interaktion mit den Teilnehmern suchen.»