Wunderkammer Zündholz (2005/2008)

Schönenwerd SO

Inhaltliches räumliches Feinkonzept der Ausstellung in Schönenwerd, ein Korridor mit Hörglocken und Installationskammern im UG, ein Grafikkabinett mit Zeitstahl im OG, ein Sammlerkabinett mit Wunderkammer im EG

Ausgangslage war, für Zündholzbildersammler eine Zündholzausstellung im ehemaligen Bally Museum in Schönenwerd einzurichten, das selbst von einer Sammlerbiografie geprägt ist. Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Perspektiven auf das Phänomen Zündholz (Kulturgeschichte, Industrie- und Sozialgeschichte, Sammlertum). Beim Erlös eines Tickets erhält der Besucher den Rohling einer Zündholzschachtel. In der Schachtel findet er einen illustrierten Plan der Ausstellung. Nun kann er im Obergeschoss seine Schachtel mit einer Etikette bekleben und sie im Untergeschoss mit dort produzierten Zündh.lzern füllen, um dann im Erdgeschoss heraus zu finden, zu was eine Schachtel Zündh.lzer zu gebrauchen sein kann. Die Darstellung der Inhalte und der Grad der Publikumsbeteiligung unterscheiden sich in den drei Geschossen entsprechend dieser drei Sichtweisen auf das Alltagsobjekt Zündholz. Jeder Raum hat seine spezifische Atmosphäre, die durch für die Ausstellung speziell entwickelte Sonderobjekte unterstützt wird.

Schönenwerd SO, Konrad-Nef-Stiftung Teufen AR

Grobkonzept 2005: Bucherreich Szenografie, Karin Bucher und Rebekka Reich

Schönenwerd SO, Konrad-Nef-Stiftung Teufen AR

Feinkonzept 2008: Bucherreich Szenografie, Karin Bucher und Rebekka Reich

Recherche: Die Zündholzsammler von Schönenwerd