Tuchmuseum Wülfingen (2008)

Dahlerau D, Wülfingmuseum

Inhalts- und Gestaltungskonzept der Ausstellung, gegliedert in das Archiv mit Kino, Mediathek und Showroom, in bespielte Installationen zu den ehemaligen Arbeitsbereichen und in eine Audiospur in der Dampfzentrale.

Konzept Tuchmuseum Wülfingen

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Inhalt und Erzählweise beeinflussen die Dimension und Ausprägung des Raums. Das Raumkonzept drei unterschiedlichste Raumqualitäten vor. Räume aus vorhandenem Material aus der Zeit des Betriebes, die Zeugen der Zeit. Hineingestellte Räume aus neuem Material, weissen Wände für das Archiv. Der Raum zwischen den Körpern, Zwischenzonen im grossen Saal

Alles, was an historischem Wissen und Material über Wülfing kommuniziert und dargestellt wird, findet im Archiv statt. Im anschliessendem Teil begegnet der Besucher dem heute noch Vorhanden. Dieser zweite Teil gliedert sich im Schwerpunkt in die Themen Arbeitsbereiche und Antrieb und Energie.

Für jedes Thema wird eine angemessene eingängige Metapher gesucht, die die jeweiligen historischen Fakten, die entsprechenden Sammlungsexponate, die dazu ausgewählten bildlichen Materialien und Medien und das szenische Arrangement zu einem unverwechselbaren Raumeindruck verdichtet.

Audio-Installation: „Zutritt verboten: Herzstillstand“  in der „Kathedrale“, dem ehemaligen Herz der Fabrik, dem Maschinenraum. Untergang und Identifikation, Austritt aus der Arbeitswelt, Kenntnisse und Fähigkeiten, gefragt oder nicht mehr gefragt, sind die Themen dieser künstlerischen Arbeit, deren Kern die mittels Interviews erarbeiteten Originaltexte der ehemaligen Mitarbeiter darstellen.

Dahlerau D, Wülfingmuseum

Grobkonzept: Bucherreich Szenografie, Karin Bucher und Rebekka Reich