Kriminalmuseum (2012)

St. Gallen

Auffrischung der Raumgestaltung und inhaltliche Klärung des Ausstellungsgutes

Die Kantonspolizei St. Gallen führt seit 1966 ein nicht öffentliches Kriminalmuseum. Es kann aber mit angemeldeten Gruppen mit einer aktiven Führung besichtigt werden. Seit 1981 ist dieses Museum am gleichen Ort und hat ausser der Beleuchtung und den Ausstellungsgegenständen keine Änderung erfahren. Nun wurden die Wände neu gestrichen, die Vitrinen inhaltlich neu strukturiert und neu eingeräumt und beschriftet. Im hinteren Bereich haben wir neue Themenfelder bestimmt und interaktive Ausstellungsgegenstände entwickelt.
«Kein Wegweiser, keine Tafel mit Öffnungszeiten, nur eine unscheinbare Tür gegenüber der Medientribüne des Kantonsratssaals.Dahinter verbirgt sich auf 100 Quadratmetern ein buntes Sammelsurium: Vitrinen voller Pistolen, Drogenutensilien oder falscher Tausendernoten, dazu Einbruchs-Werkzeuge oder ein aufgebrochener Tresor.An den Wänden hängen Jagd-Trophäen von Wilderern, grausige Fotos von Verbrechens-Tatorten, die Teufelsmaske, die sich ein Bankräuber während der Fasnacht aufsetzte, Fahndungsbilder, präparierte Finger- und Fussabdrücke. So vielfältig wie die Exponate sind auch die Geschichten, die sich darum herum ranken.All diese gesammelten Gegenstände werden auf einmal zum Leben erweckt, wenn der ehemalige Polizeisprecher der Kantonspolizei St.Gallen, Hans Peter Eugster, die Geschichten dahinter erzählt.»

Kantonspolizei St. Gallen, 2012

Konzept Karin Bucher